Die Selbsthilfegruppe

Wir sind (Pflege- und Adoptiv-) Eltern von Kindern, die neben vielem Großartigen auch FASD haben. Wir lernen, mit ihren Einschränkungen im Alltag umzugehen. Und wir wollen sie so gut wie möglich unterstützen, weil wir uns wünschen, dass sie zufrieden und glücklich leben können.
Dabei stoßen wir aber oft an Grenzen. In der Gesellschaft ist FASD mit seinen Folgen noch weitgehend unbekannt. In der Schule, am Ausbildungs- und Arbeitsplatz, in den Jugendämtern und Arztpraxen, aber auch in der Nachbarschaft stoßen wir oft auf Unverständnis bis hin zur Ablehnung. Dazu ist der Familienalltag oft sehr anstrengend und zehrt an unseren Kräften.

Seit 2010 treffen wir uns einmal im Monat. Wir tauschen uns aus, unterstützen uns gegenseitig, geben Tipps, bilden uns fort. Manchmal laden wir Fachleute zu bestimmten Themen-Abenden ein.

Einige der Fragen die uns immer wieder beschäftigen:

• Was heißt es für mich, dass mein Kind diese Behinderung hat?
• Wie helfe ich meinem Kind, wenn es auf Überforderung mit Wutausbrüchen reagiert?
• Welche Kita, Schule und berufliche Ausrichtung ist sinnvoll und möglich?
• Welche Hilfen kann ich beantragen?
• Wie erkläre ich meinem Kind FASD?
• Und wie erkläre ich es dem Umfeld?
• Was ändert sich in der Pubertät?
• Können Medikamente helfen?
• Wo bleibt mein Kind, wenn es nicht mehr Zuhause wohnt?
• …

Förderung:
Wir werden gefördert durch die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe