FASD (Fetale Alkoholspektrum­­­störung)

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 12.000 Kinder mit FASD geboren, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. An den Folgen tragen die Kinder ein Leben lang.
Das Spektrum der möglichen Einschränkungen und Behinderung ist groß – es kann sich in äußeren Merkmalen im Gesicht, in Minderwuchs oder Untergewicht zeigen. Häufig geht eine Mikrozephalie einher. Auch innere Organe und das Skelett können geschädigt sein.
In jedem Fall ist das Zentrale Nervensystem (ZNS) betroffen.

Schädigungen des ZNS können sich auswirken als
• Intelligenzminderung
• Aufmerksamkeitsstörungen
• Hyperaktivität
• mangelnde Impulskontrolle
• geringe Frustrationstoleranz
• Vergesslichkeit
• Einschränkung der Exekutivfunktionen
• Distanzlosigkeit
• ...

Oft sind die Kinder sehr eloquent und werden häufig überschätzt und dann überfordert. Daraus ergeben sich weitere Schwierigkeiten wie
• Aggressivität
• Ängstlichkeit
• Nervosität
• Niedriges Selbstwertgefühl
• Rückzug
• Frustration


Die meisten Kinder zeigen Verhaltensstörungen und Auffälligkeiten im Sozialverhalten.
Diese Einschränkungen machen es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen schwer, ihren Alltag zu bewältigen. Sie brauchen Unterstützung.

Hilfreiche Links:
www.fasd-deutschland.de
www.fasd-fachzentrum.de
www.wigwamzero.de